Frischknecht, Hans Eugen

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Frischknecht, Hans Eugen

Der Komponist, Organist, Chorleiter und Cembalist HANS EUGEN FRISCHKNECHt wurde 1939 in St. Gallen geboren. Er diplomierte nach der Matura als Klavierlehrer des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbandes. Von 1959 bis 1962 studierte er Komposition bei Boris Blacher, Kontrapunkt bei Ernst Pepping, Orgel bei Michael Schneider und Zwölftonmusik bei Josef Rufer an der Akademischen Hochschule für Musik in Berlin. An diese Ausbildung knüpfte er zwischen 1962 und 1964 mit Analysekursen bei Olivier Messiaen, Orgelkursen bei Gaston Litaize und Cembalokursen bei Robert Veyron-Lacroix am Conservatoire de Paris an. 1969 erhielt er sein Lehrdiplom nach einem Studium der Musiktheorie bei Theo Hirsbrunner und Jörg Ewald Dähler am Berner Konservatorium. Frischknecht gab als Organist und Cembalist Konzerte in Europa und den USA. Von 1964 bis 2002 war er Organist und Chorleiter an der evangelisch-reformierten Johanneskirche im Berner Quartier Breitenrain. Im Jahr 1970 gründete er die IGNM-Vokalsolisten Bern. Er leitete u. a. 1980 die Uraufführung des Madrigals von Manfred Trojahn. Von 1983 bis 2003 unterrichtete Frischknecht Improvisation und Theorie an der Hochschule der Künste Bern in Biel. Zwischen 1977 und 1988 war Frischknecht Präsident des Stadtverbandes Bern der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM). Er war von 1978 bis 1990 als Präsident des örtlichen Schweizerischen Musikpädagogischen Verbandes (SMPV) in Bern aktiv und zudem als langjähriger Präsident der Präsidenten-konferenz des SMPV. 2002/03 war er Gründungsmitglied der Konzertreihe L’art pour l’Aar in Bern. Hans Eugen Frischknecht komponierte neben Orgel-, Klavier- und Cembalostücken vor allem kammermusikalische und Chorwerke.
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