Weihnachtskantaten für den Hof Schwarzburg-Sondershausen, Teil II / KlA
| Herausgeber / Bearbeiter: | Hellmut Döhnert, Manfred Fechner |
| Besetzung: | GCh (und Solo)+Klav |
| Schwierigkeitsgrad: |
| Spieldauer: | ca. 70:00 |
Orchestermaterial leihweise erhältlich
Titel Information:
Gottfried Heinrich Stölzel ist seit ungefähr einem Jahrzehnt als „neu entdeckter Stern“ am barocken Musikhimmel wieder „aufgegangen“ und zieht mit seinem Glanz und Liebreiz die Aufmerksamkeit mehr und mehr auf sich. Diese späte Renaissance ist ist auch dem Umstand zu verdanken, dass Stölzel von Gotha aus den Hof in Sondershausen mit Kantaten belieferte und die dorthin gelangten bzw. speziell für die Sondershäuser Hofkapelle komponierten Werke glücklicherweise erhalten geblieben sind. Zu diesen Stücken zählen auch diese hier nun in Erstveröffentlichung vorliegenden Weihnachtskantaten.
Stölzels Kantaten berühren einen hete noch. Die Weihnachtskantaten geben in ihrer intimen und innigen Festlichkeit exzellente Belege für diese spezifische, zu Herzen gehende Musiksprache ab und erweisen sich als Kleinode protestantischer Kantatenkunst – nicht zuletzt deshalb, weil Stölzel darin einen souveränen und viel gestaltigen Umgang mit dem evangelischen Kirchenlied pflegt: Schlichte Choralsätze begegnen ebenso wie verschiedene Varianten der Choralbearbeitungskunst von oft hoher kompositorischer Komplexität.
Exemplarisch verdeutlichen die außerordentlich feinsinnig komponierten sowie apart instrumentierten Weihnachtskantaten, daß Stölzel kein unbedeutender Kleinmeister neben Bach, Händel und Telemann gewesen ist, sondern eine höchst eigenständige Komponistenpersönlichkeit mit einer Musik, die „Gemüt und Seele“ bewegt und kompositorisch-handwerklich ein hohes Niveau repräsentiert.
- Am Sonntag nach Weihnachten (Nr. 1: Kantate zur Epistel) - Das Alte ist vergangen
- Am Sonntag nach Weihnachten (Nr. 2: Kantate zum Evangelium) - Das Ende eines Dinges ist besser denn sein Anfang
- Am Neujahrstag – zum Fest der Beschneidung Christi (Nr. 1: Kantate zur Epistel) - Wie viel‘ ihn aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden
- Am Neujahrstag – zum Fest der Beschneidung Christi (Nr. 2: Kantate zum Evangelium) - Alles, was Ihr tut mit Worten oder Werken
- Am Sonntag nach Neujahr (Nr. 1: Kantate zur Epistel) - Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet
- Am Sonntag nach Neujahr (Nr. 2: Kantate zum Evangelium) - Träume sind nichts und machen doch schwere Gedanken
- Am Tag der Offenbarung Christi – Epiphanias (Nr. 1: Kantate zur Epistel) - Danksaget dem Vater
- Am Fest der Offenbarung Christi – Ephiphanias (Nr. 2: Kantate zum Evangelium) - Wir haben ein festes prophetisches Wort
Spieldauer: ca. 70:00
Format: 19 x 27 cm
Zusatz Info: Partitur erschienen in der Reihe "Denkmäler Mitteldeutsche Barockmusik"
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