Rheinsberger Hofmusik

Ihren Anfang nahm die kompositorisch reiche Blütezeit der Rheinsberger Hofkapelle bereits 1732 in Ruppin. Hier befehligte der Kronprinz Friedrich für vier Jahre ein Regiment und ließ einen Garten samt Musentempel zum Lesen, Musizieren und Dinieren errichten. Friedrichs Flöten- und Kompositionslehrer Johann Joachim Quantz empfahl nach dem Tode von August dem Starken Musiker aus dessen Dresdener Hofkapelle in das märkische Ruppin. Als Friedrich 1736 mit seiner Gemahlin das Rheinsberger Schloss bezog, folgten ihm die Musiker - darunter die Brüder Benda, die Grauns, Schaffrath, Janitzsch, Czath, Baron - und begründeten die Rheinsberger Hofkapelle. In der künstlerischen Atmosphäre Rheinsbergs entstanden zahlreiche vorklassische Musikwerke, komponiert von den Mitgliedern der Hofkapelle. Viele der Werke gilt es noch zu entdecken. Dieser Aufgabe stellt sich die Musikakademie Rheinsberg seit ihrer Gründung im Jahre 1991. Die vorliegende Urtext-Edition lässt die Rheinsberger Hofmusik wieder lebendig werden und führt uns gleichzeitig zu den Anfängen der berühmten "Berliner Schule". Friedrich II. nahm bei seinem Machtantritt im Jahre 1740 alle Rheinsberger Musiker als "Capell-Bediente" mit nach Berlin, wo sie den Stamm der heutigen Staatskapelle in der Lindenoper bildeten
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  1. Ouverture a-Moll / Sts Bestellnummer: RHM4B | ISMN: M-2034
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  2. Christoph Schaffrath: Konzert Es-Dur / Sts Bestellnummer: RHM2B | ISMN: M-2034
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