Carl Friedrich Abel (1723 - 1787)

CARL FRIEDRICH ABEL (*22.12.1723 in Köthen – †20.06.1787 in London). Es wird angenommen, dass Abel von seinem Vater ausgebildet wurde. Dieser war in Köthen als Cellist und Gambist unter dem damaligen Köthener Hofkapellmeister Johann Sebastian Bach angestellt. Carl Friedrich Abel erhielt im Jahre 1748 eine erste Anstellung in Dresden als Mitglied der von Johann Adolf Hasse geleiteten Hofkapelle. Nach zehnjährigem Dresdener Aufenthalt ging er 1759 nach London, wo er schon im ersten öffentlichen Konzert am 5. April 1759 durch virtuoses Gambenspiel Aufsehen erregte. In freundschaftlicher Verbindung mit Johann Christian Bach, der 1762 nach London gekommen war, gründete er die von 1764 bis 1781 florierenden „Bach-Abel Concerts“, in denen er als Gambist und Konzertmeister wirkte. Nach Bachs Tod 1782 verließ Abel England für einige Zeit, kehrte dann aber später nach London zurück, wo er unter erschwerten Bedingungen seine alte Tätigkeit wieder aufnahm.