Reihen

Classics to Please

Klassik, die gefällt - so lautet das Motto dieser Editionsreihe für Holzblasinstrumente. Kompositionen, die zum Üben und Vorspielen gleichermaßen geeignet sind, wurden ausgewählt, instrumentengerecht bearbeitet und in kleinen Sammlungen vereint. Die Ausgaben für Klarinetten und Saxophone sind inkl. einer Play-Along-CD lieferbar. Den Ausgaben liegt der Wunsch zugrunde, schon frühzeitig zum gemeinsamen Musizieren anzuregen und einen ersten Eindruck von der stilistischen Vielfalt und dem Formenreichtum der Musik der verschiedenen Epochen zu vermitteln. Die ausgewählten, überwiegend kurzen Stücke sind abwechslungsreich, und viele Komponisten - sowohl große Namen wie auch weniger bekannte - kommen zu Wort.

Denkmäler Mitteldeutscher Barockmusik

Herausgegeben von der "Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V."; Editionsleiter ist Prof. Dr. Hans-Joachim Schulze. Die Denkmäler Mitteldeutscher Barockmusik dokumentieren in quellenkritischen Erst- bzw. Neudrucken bedeutende kompositorische Leistungen des 17. (gegebenenfalls auch des späten 16.) und des 18. Jahrhunderts, und zwar von Musikern, die dem mitteldeutschen Raum entstammen und wesentlich von seinen Traditionen geprägt sind oder hier maßgebliche Teile ihres Oeuvres vorgelegt haben. Die Ausgaben sind ein Beitrag zur Erschließung des überaus reichen Bestands an Werken, die in den Archiven der Kirchen, Schlösser und Bibliotheken ruhen, und verstehen sich als Anregung zur wissenschaftlichen und praktischen Beschäftigung mit diesem wertvollen kulturellen Erbe. Entsprechend der Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der vorzulegenden Werke gliedert sich die Ausgabenreihe in zwei Serien: I: Musikalische Zentren in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt II: Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts im mitteldeutschen Raum

Percussion - mallets and more

Die Edition HOFMEISTER percussion richtet sich an professionelle Schlagzeuger, Schlagzeugstudenten sowie fortgeschrittene Schlagzeugschüler und bietet eine Reihe von klassischen Werken, die speziell an die spieltechnischen und musikalischen Möglichkeiten des Xylophons und des Vibraphons angepasst wurden und jeweils vom Klavier und/oder einem Schlagzeugensemble in verschiedenen Besetzungen (Marimbaphon, Glockenspiel, Pauken, Drumset, Percussion) begleitet werden. Die Bearbeitungen und Eigenkompositionen von Rafael Lukjanik eignen sich sowohl zu konzertanten Aufführungen, als auch für den Einsatz im täglichen Musikunterricht und stellen somit eine im Bereich der Schlagzeugliteratur einmalige Aufführungs- und Übungsmaterialsammlung dar, deren Schwierigkeitsgrad von leicht über mittelschwer bis virtuos reicht. Die Reihe ergänzen Werke der Neuen Musik für reines Schlagzeugensemble sowie Solo-Stücke für das Vibraphon. Rafael Lukjanik (*1965) studierte Schlagzeug an der Hochschule für Musik "Frédéric Chopin" in Warschau und war Solo-Schlagzeuger im Orchester der Warschauer Staatsoper. Bereits während seines Studiums der Musikpädagogik und Musikwissenschaft an der Frankfurter Universität "Johann Wolfgang Goethe" (Promotion 1999) gründete er der Musikgruppe Claire de Luxe, mit der er die Idee eines modernen Percussionensembles verwirklichte. Xylophon und Vibraphon übernehmen dabei eine dominierende Rolle, begleitet von anderen Schlaginstrumenten, wie z.B. Marimbaphon, Pauken, Drumset und ausgewähltem Latin-Instrumentarium. Für diese Besetzung, zusätzlich auch als Duo-Variante mit Klavierbegleitung, bearbeitete Rafael Lukjanik zahlreiche populäre Werke der Klassik und bekannte Ragtimes, die auch auf seiner CD Modern Classics erschienen sind. Die Arrangements von Lukjanik sind gekennzeichnet durch geschickte Einbindung der technisch meist anspruchsvollen Stabspiel-Solostimmen in die erweiterte Schlagzeugsektion, die oft durch ein Klavier ergänzt wird. Einige dieser Bearbeitungen, die in bezug auf den Gesamtklang durchaus das Attribut "perkussive Sinfonik" verdienen, sind in der Reihe HOFMEISTER percussion erschienen, ergänzt um einige Solostücke für Vibraphon sowie Kompositionen aus den Bereichen Latin Music und Neue Musik für klassisches Schlagzeugensemble. Seinen Ruf als Xylophon- und Vibraphon-Virtuose begründete Lukjanik mit zahlreichen Konzerten sowie mehreren Fernseh- und Rundfunkauftritten, die er mit seinem Ensemble Modern Classix absolvierte. Weiter Informationen erhalten Sie unter www.rafael-lukjanik.de

Rheinsberger Hofmusik

Ihren Anfang nahm die kompositorisch reiche Blütezeit der Rheinsberger Hofkapelle bereits 1732 in Ruppin. Hier befehligte der Kronprinz Friedrich für vier Jahre ein Regiment und ließ einen Garten samt Musentempel zum Lesen, Musizieren und Dinieren errichten. Friedrichs Flöten- und Kompositionslehrer Johann Joachim Quantz empfahl nach dem Tode von August dem Starken Musiker aus dessen Dresdener Hofkapelle in das märkische Ruppin. Als Friedrich 1736 mit seiner Gemahlin das Rheinsberger Schloss bezog, folgten ihm die Musiker - darunter die Brüder Benda, die Grauns, Schaffrath, Janitzsch, Czath, Baron - und begründeten die Rheinsberger Hofkapelle. In der künstlerischen Atmosphäre Rheinsbergs entstanden zahlreiche vorklassische Musikwerke, komponiert von den Mitgliedern der Hofkapelle. Viele der Werke gilt es noch zu entdecken. Dieser Aufgabe stellt sich die Musikakademie Rheinsberg seit ihrer Gründung im Jahre 1991. Die vorliegende Urtext-Edition lässt die Rheinsberger Hofmusik wieder lebendig werden und führt uns gleichzeitig zu den Anfängen der berühmten "Berliner Schule". Friedrich II. nahm bei seinem Machtantritt im Jahre 1740 alle Rheinsberger Musiker als "Capell-Bediente" mit nach Berlin, wo sie den Stamm der heutigen Staatskapelle in der Lindenoper bildeten

Young Brass Classics

Der Weimarer Musikpädagoge Gerd Philipp unterrichtet seit vielen Jahren an mehreren thüringischen Musikschulen Trompete, aber auch andere Blechblasinstrumente und Kammermusik. Seine Erfahrungen, vor allem im Anfängerunterricht, schlugen sich in der mittlerweile sehr gut eingeführten Reihe Zum Üben und Vorspielen, in der leichte Bearbeitungen ausgewählter kurzer Stücke alter Meister mit Klavierbegleitung zusammengefasst sind, nieder. Philipp zeichnet auch für die neue Ausgabenserie Young Brass Classics verantwortlich und gibt zahlreiche spielpraktische Hinweise. Die Stücke erscheinen im Klavierauszug, der sowohl zum Einstudieren als auch zum Konzertieren geeignet ist; weiterhin gibt es käuflich eine für Schul- oder Laienorchester konzipierte Orchesterfassung (Partitur und Stimmen), meist Streicher mit Basso continuo.

Zum Üben und Vorspielen - Kleine Stücke alter Meister

Schwerpunkt dieser Ausgabenreihe für Blechbläser ist, schon im Anfangsunterricht die Blechbläser frühzeitig an das gemeinsame Musizieren zum Zwecke der Entwicklung des rhythmischen Empfindens, der Intonation und der Musikalität heranzuführen. Gleichzeitiges Anliegen besteht in der systematischen Erweiterung des Tonumfangs, der bläserischen Kondition und der technischen Fähigkeiten durch wachsenden Schwierigkeitsgrad der Vortragsstücke. Dabei hat jeder Lehrer im Hinblick auf den momentanen bläserischen Leistungsstand und zur Vermeidung einer eventuellen Überforderung seiner Schüler die Möglichkeit, individuell zu entscheiden, ob Wiederholungen innerhalb eines Stückes oder geeignete Teile davon gegebenenfalls pausiert werden sollten. Zusätzlich sind auch weitere Erleichterungen an bestimmten Stellen mit "ossia" gekennzeichnet. Für öffentliche Aufführungen ist es möglich, unter verschiedenen Gesichtspunkten mehrere Musikstücke zu kleinen Suiten zusammenzustellen.